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Die Achimer St.-Laurentuis Kirche ( Anno 1257 ) gilt als die älteste Landkirche zwischen den ehemaligen Bischofsstädten Bremen und Verden.
1257 Erste urkundliche Erwähnung der St. Laurentius Kirche in Achim: Erzbischoff Gerhard II. überträgt den Zehnten zu Önigstedt der Kirche St. Laurentii in Achim
Quelle : Die St. Laurentius Kirche in Achim ( Infobroschüre ) Herr Horst Lampe
Baustelleneinrichtung: 30.01.2012 Abdeckarbeiten und Gerüstbau.
Vorarbeiten: Der Untergrund wird trocken mit einer Wurzelbürste gereinigt, sandige und lose Putzschichten mechanisch entfernt;
Die aufgemalten Rotsteine werden in aufwendiger Arbeit gereinigt und für die Restaurierung vorbereitet. Diese werden anschließend mit Kalkfarbe lasiert.
Auch die weißen Kalkflächen müssen gründlich gereinigt werden, hierbei ist ein Schutzanzug und eine Staubmaske notwendig.
Bei der Untersuchung des Untergrundes wurde festgestellt, dass insgesamt 3 Kalkbeschichtungen vorhanden sind. Die erste Beschichtung ist zeitlich nicht genau zu bestimmen, die zweite Beschichtung stammt aus den 60er Jahren und der letzte Anstrich wurde im Jahre 1986 aufgebracht. freigelegte Befunde :
Auf der Südseite des Kirchenschiffes wurde, bei der Vorarbeit des Untergrundes, eine alte Malerei entdeckt. Ein Restaurator hat diesen Befund untersucht, um das Alter und die Bedeutung zu benennen. Vermutlich ist es die Umrandung eines Epitaphes aus dem 17. Jahrhundert ( Barockzeitalter ). Aus alten Überlieferungen kann es, einer damaligen Familie aus Achim - Borstel, zugeordnet werden. Dieses Fundstück wird nun restauriet und der Kirche erhalten bleiben.
Beschichtungsarbeiten: Auf dem vorbereiteten Untergrund, wird eine Grundierung mit Silikat - Fixativ, ( mit Zusatz von Leinölfirnis) ausgeführt. Fehlstellen und Kabelschlitze mit Trass - Kalk neu verputzt. Unebenheiten, frische Putzflächen und grobe Übergänge zur Altbeschichtung mit Kalkschlämme vorgestrichen. Nach der Trocknung wird die erste Kalkbeschichtung ausgetragen.
Fertigstellung eines Joches und des Seitenschiffes.
Ferigstellung eines Joches und der eingezogenen "Rippen" "gemalte Rotsteine" ausgebessert
Kirchenmalerei: die obtisch dargestellten Rotsteine, sind mit Kalklasur "aufgemalt" diese müsssen in Teilbereichen restauriert werden. Es ist schwierig den genauen Farbton, den Verlauf der Fuge und die Erscheinung der einzelnen Steine nach zuahmen.
Vorher: Nachher:
restaurierte Malerei.
Blick aus dem Altarraum in den Turm. Fertigstellung der Beschichtungsarbeiten mit Kalkfarbe.
Blick aus dem Seitenschiff ( Mandelsloh ) in die Clüverkapelle. Fertigstellung der Beschichtungsarbeiten mit Kalkfarbe.
Aktualisiert am 04.03.2012 ( Andreas Hamann )
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